Confed-Cup: Brasilien und USA im Finale
Rekord-Weltmeister und Titelverteidiger Brasilien und Außenseiter USA stehen sich am Sonntag (28. Juni) in Johannesburg im Finale des Confederations-Cups in Südafrika gegenüber. Die Brasilianer setzten sich am Donnerstag in Johannesburg mit 1:0 gegen Gastgeber Südafrika durch. Den „Goldenen Treffer“ für die Mannschaft von Trainer Carlos Dunga erzielte Daniel Alves in der 88. Minute. Der Abwehrspieler vom Champions-League-Sieger FC Barcelona war erst in der 82. Minute eingewechselt worden. Vor dem großen Finale stehen sich am Sonntag in Rustenburg im Spiel um Platz drei Südafrika und Spanien gegenüber.
Bereits am Mittwoch hatte die USA für die große Sensation des Turniers gesorgt. Die US-Amerikaner setzten sich im Halbfinale mit 2:0 gegen den zuvor in 35 Spielen ungeschlagenen Europameister Spanien durch. Damit schaffte die Nordamerikaner bei ihrer insgesamt vierten Confed-Cup-Teilnahme nach 1992, 1999 und 2003 zum ersten Mal den Einzug in das Endspiel.
Für die Brasilianer ist es bei der Confed-Cup-Auflage bereits die vierte Finalteilnahme. Dabei peilen sie ihren dritten Sieg an. 1997, als der Confederations-Cup zum dritten und letzten Mal in Saudi-Arabien als König-Fahd-Pokal ausgetragen wurde, setzten sich die Südamerikaner im Endspiel mit 6:0 gegen Australien durch. Zwei Jahre später in Mexiko musste sich Brasilien im Finale dem Gastgeber mit 3:4 geschlagen geben. 2005 in Deutschland gewann der fünfmalige Weltmeister im Finale gegen den südamerikanischen Erzrivalen Argentinien deutlich mit 4:1.
Historie: Elf Siege in elf Duellen für Brasilien
Bereits in der Vorrunde standen sich die beiden Finalgegner gegenüber. Dabei feierten die Brasilianer durch Tore von Felipe Melo, Robinho und Maicon einen deutlichen 3:0-Sieg. Und auch im Endspiel sind die Südamerikaner klarer Favorit. Die bisherigen elf Duelle konnte Brasilien alle für sich entscheiden, darunter gleich drei Vorrunden-Erfolge in der Confederations-Cup-Historie. Dabei blieben die US-Amerikaner neunmal ohne eigenen Treffer. Nur beim 1:2 im Freundschaftsspiel am 3. März 2001 gelang den US-Boys ein Tor.








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